Anbau Bohnen

Anbau & Bohnen

Jetzt geht’s um die Bohne

Ein besonderer Kaffee braucht besondere Kaffeebohnen. Für das typisch vollmundige Aroma unseres Emmi CAFFÈ LATTE ist es deshalb wichtig, dass die Qualität der verwendeten Kaffeebohnen auf höchstem Niveau liegt.

Um diese Qualität zu garantieren, verwenden wir zu 100% Arabica-Bohnen. Aber was bedeutet das eigentlich: Arabica? Und warum verwenden wir keine Robusta-Bohnen? Hier erfährst du nicht nur die Antwort auf diese Fragen, sondern auch unter welchen Bedingungen die Kaffeepflanze am besten gedeiht.

Kaffee-Anbau: So gedeihen die Kaffeebohnen

Die besten Anbaubedingungen für Kaffeepflanzen finden sich zwischen dem 24. Grad nördlicher Breite sowie dem 24. Grad südlicher Breite auf Höhen zwischen 600 und 2.400 Metern über dem Meeresspiegel. Wie ein Gürtel spannt sich diese Zone einmal um die Erde – deshalb wird sie auch als Kaffeegürtel bezeichnet. In den Ländern innerhalb dieses Gürtels begeben wir uns auf die Suche nach den besten Kaffeebohnen.

Bei der Wahl der besten Arabica-Bohnen sind wir sehr wählerisch. Erst untersuchen wir das Terroir, in dem die Bohnen gedeihen - also den Ort, das Klima und den Nährboden. Der pH-Wert des Bodens muss zwischen 5 und 6 liegen, damit die Pflanzen optimal gedeihen. Dann ist es wichtig, dass es dort ausreichend Niederschlag und Schatten gibt. Erst wenn all unsere Ansprüche erfüllt sind, nicken wir mit dem Kopf: aus diesen Bohnen können wir echten Premium-Kaffee machen.

Aber auch die Höhe der Plantagen hat einen großen Einfluss auf den Wachstumsprozess und die verschiedenen Aromen. Unsere Arabica-Pflanzen sind klassische Hochlandgewächse. In den Höhenlagen über 900 Meter gedeihen die Kaffeekirschen der Sträucher langsamer. Daraus resultieren sowohl die Vielfalt als auch die unverkennbare Stärke der Aromen. Im Laufe der Reifezeit ändern die Kirschen ihre Farbe von grün über gelb, bis sie schließlich rot werden: der perfekte Zeitpunkt für die Ernte.

Unsere Kaffeebohnen beziehen wir ausschließlich von Rainforst Alliance zertifizierten Kaffeefarmen. Diese Farmen verpflichten sich nicht nur schonend mit der Natur umzugehen, sondern lassen beim Ernten auch besondere Sorgfalt walten. Viele Farmer ernten lieber mit der Hand als mit Maschine, weil Kaffeekirschen auch am gleichen Zweig unterschiedlich schnell reifen. Durch das händische Ernten werden wirklich nur die reifen Kirschen gepflückt und den unreifen bleibt die Zeit, sich weiterzuentwickeln.

Danach machen sich die Bohnen auf den langen Weg in die Schweiz, um nach der Röstung in unseren Produktionsstätten weiterverarbeitet zu werden. Du willst wissen, wie es dort weitergeht? Hier geht es zum Artikel „Sinfonie der Bohne“, in der wir die weitere Verarbeitung der Kaffeebohnen für dich beleuchten.

Kaffee-Bohnen: Arabica vs. Robusta

Dem Arabica-Kaffee liegt sein komplexes Aroma buchstäblich in den Genen. Sein DNA-Strang ist doppelt so lang wie der von Robusta-Bohnen. Durch diese natürliche Komplexität glänzt er mit ausgefallenen Geschmacksprofilen von nussig-schokoladig bis fruchtig-blumig. Bis zu 1000 Aromen stecken in einer einzigen Bohne!

coffee plant

Aber:

Arabica-Pflanzen sind kleine Sensibelchen. Sie fühlen sich nur wohl in Höhenlagen zwischen 600 und 2.400 Meter und brauchen konstante Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Auf Dürren und Frost reagieren sie allergisch. Auch direkte Sonneneinstrahlung mögen sie nicht. Deswegen haben sie es gern, wenn Bäume ihnen Schatten spenden.

Die Robusta-Pflanze gedeiht besser in tieferen Regionen. Extreme Wetterbedingungen und direkte Sonneneinstrahlung bereiten der Robusta keine Kopfschmerzen, auch gegen Insekten ist sie gut geschützt. Der Geschmack ist aber eher bitter und intensiver als bei Arabica-Bohnen - dafür ist der Koffeingehalt doppelt so hoch. Das macht sie zur idealen Bohne für starken, kräftigen Espresso. Für unseren Emmi CAFFÈ LATTE nutzen wir aber ausschließlich Arabica-Bohnen – in ihnen stecken vielschichtigere Aromen!

Du willst noch mehr über unseren Kaffee wissen? Hier erfährst du mehr zu den Herkunftsländern des Kaffees und über unseren Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit.

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